Rhythmus-Spielfeld

Die Aktivität regt die Teilnehmenden dazu an, mithilfe ihres Körpers und ihrer Umgebung Rhythmen zu erzeugen und sich darauf einzulassen. Sie fördert rhythmisches Spielen und gipfelt in einem gemeinsamen Trommel-Erlebnis. Durch einfache Rhythmusspiele und -übungen entwickeln die Teilnehmenden auf spielerische und mitreißende Weise ein Körperbewusstsein und stärken den Gruppenzusammenhalt.

THEMA

Durch Rhythmus den Einklang mit sich selbst und anderen finden

SCHWIERIGKEIT

Mittel

GRUPPENGRÖßE

10-15

Teilnehmende

ALTER

13+

DAUER

80

Min.

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

1. Einführung (5 Min.): Erkläre den Zweck der Übung.

2. Einfaches Rhythmusspiel (15 Min.): Der*die Moderator*in regt die Gruppe dazu an, sich an Rhythmusspiele zu erinnern, die sie als Kinder miteinander gespielt haben, bei denen man zu zweit oder in Gruppen mit den Händen klatscht. Der*die Moderator*in macht den Anfang und zeigt das Spiel gemeinsam mit der Gruppe, wobei er es mit einer oder mehreren Personen aus der Gruppe vorführt. Der Rest der Gruppe wird dazu ermutigt, eigene Paare oder kleinere Gruppen zu bilden und der Gruppe des*der Moderator*in zu folgen. Dann werden Freiwillige gebeten, der Gruppe etwas vorzuführen. Sie demonstrieren es und der Rest der Gruppe macht mit. Optional: Die Moderator*innen zeigen ein Rhythmusspiel, das zu zweit gespielt wird, und ermutigen dann Freiwillige, Spiele in immer größeren Gruppen vorzuführen, bis zum Schluss in einem großen Kreis.

3. Rhythmische Bewegung (15 Min.): Der*die Moderator*in erklärt den Sinn der Übung – die Bewegungen eines anderen rhythmisch nachzuahmen. Die Teilnehmenden werden in Paare aufgeteilt. Jede Person hat 5 Minuten Zeit für rhythmische Bewegungen, und die Aufgabe ihres Paares besteht darin, diese Bewegungen mit einem selbst gewählten Rhythmus nachzuahmen – mit den Händen, auf Gegenständen oder mit einfachen Percussion-Instrumenten (falls vorhanden). Der Rhythmus sollte so gut wie möglich zur Bewegung der anderen Person passen. Dann werden die Rollen getauscht. Wenn sehbehinderte Menschen dabei sind, kann die andere Person statt Bewegung die Stimme oder ihren eigenen Rhythmus einsetzen.

4. Zum Takt tanzen (35 Min.): Die Gruppe wird in zwei Teile geteilt. Die erste Gruppe sitzt im Kreis und entwickelt ihr eigenes rhythmisches Konzert, wobei sie ihren Körper, Gegenstände, den Boden oder Instrumente einsetzt. Der*die Moderator*in erklärt, dass sie improvisieren, aber auch einander zuhören und gemeinsam experimentieren sollen. Die zweite Gruppe ist das Publikum, und nach einer Weile ermutigt der*die Moderator*in sie, aufzustehen und zur Musik zu tanzen. Dann tauschen die Gruppen die Rollen.

5. Reflexion und Auswertung (10 Min.): Die Teilnehmenden sitzen im Kreis und tauschen Gedanken darüber aus, wie die Aktivität für sie war.

Reflexionsfragen:

  • Wie war diese Erfahrung für dich?
  • Wie hast du dich beim Rhythmus gefühlt? War es für dich leicht oder schwer, die Aufgaben zu erfüllen?
  • Gab es etwas, das dich überrascht hat? Welcher Teil der Erfahrung hat dich am meisten beeindruckt?
  • Hast du während der Aktivitäten etwas Neues über dich selbst und andere gelernt?

Beobachte zur Auswertung das Engagement und die Stimmung der Teilnehmenden, wie sie auf die Aufgabe reagieren und wie sie in Gruppen zusammenarbeiten. Sammle Feedback mündlich, über eine kurze Umfrage oder mithilfe von Assoziationskarten.

Moderationstipps:

  • Schaffe eine einladende und vorurteilsfreie Atmosphäre.
  • Sorge dafür, dass sich die Teilnehmenden wohlfühlen und sich frei äußern können.
  • Der Raum sollte sicher (frei von scharfen Kanten) und groß genug sein, um uneingeschränkte Bewegungsfreiheit zu ermöglichen. Der Boden sollte nicht rutschig sein.
  • Die bereitgestellten Instrumente sollten relativ einfach zu bedienen sein und keine Kleinteile enthalten, die verloren gehen oder unter die Füße geraten könnten.
  • Es ist wichtig zu bedenken, dass manche Teilnehmenden während der Aktivität möglicherweise zusätzliche körperliche Unterstützung benötigen.

Varianten und Anpassungen:

  • Die Varianten hängen vom verfügbaren Platz ab. Wenn zwei separate Räume zur Verfügung stehen, kann die letzte Übung anders durchgeführt werden: Zwei kleinere Gruppen können in ihrem eigenen Raum proben, und der*die Moderator*in kann jeweils eine Gruppe nach der anderen in den Raum der anderen führen, um dort zu tanzen, und sie anschließend wieder hinausbegleiten.

Music and movement activities

Contact

Iuliana Adriana PAVEL (project manager)

iuliana.pavel@a4action.ro
A4ACTION – Antim Ivireanu Culture House, Islaz Alley, Ghermănești, Snagov, Ilfov District, Romania, 077170


Co-funded by the European Union. Views and opinions expressed are however those of the author(s) only and do not necessarily reflect those of the European Union or the ANPCDEFP. Neither the European Union nor the ANPCDEFP can be held responsible for them.


The project is conducted by the following organisations: A4ACTION (Romania) – coordinator, Udruga Delta (Croatia), InterAktion (Austria), Asociación Espacio Rojo (Spain) and GAIA Museum Outsider Art (Denmark).

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