Der Klang und wir
Bei dieser Methode werden Klänge und Stimmen erkundet, die spontan als Gruppe erzeugt werden. Die Dirigierübung bringt die Gruppe als Chor zusammen, in dem jeder seinen eigenen bevorzugten Klang findet und diesen gemeinsam erzeugt, während die Musikimprovisation eine spielerische Möglichkeit bietet, mit Alltagsgegenständen kreativ zu sein und die Klänge zu erkunden, die diese erzeugen können. Das „Emotionen-Radio“ verbindet diese vorangegangenen Übungen und konzentriert sich dabei auf die Verbindung zwischen Klängen und bestimmten Emotionen.


THEMA
Gemeinsam Musik machen, Klänge und Stimmen entdecken, Gefühle ausdrücken

SCHWIERIGKEIT
Anfänger

GRUPPENGRÖßE
10-15
Teilnehmende

ALTER
13+

DAUER
90
Min.
Ziele
- Den Gruppenzusammenhalt stärken
- Eine Verbindung zur eigenen Stimme herstellen
- Gemeinsames Singen entdecken
- Die Fähigkeit zum Zuhören entwickeln
Material
- Ein Raum, in dem man auf dem Boden sitzen kann oder zumindest Stühle vorhanden sind, und der schallisoliert ist (um benachbarte Einrichtungen nicht zu stören).
- Für Varianten: einfache Percussion-Instrumente.
Überblick
Bei dieser Methode werden Klänge und Stimmen erkundet, die spontan als Gruppe erzeugt werden. Die Dirigierübung bringt die Gruppe als Chor zusammen, in dem jeder seinen eigenen bevorzugten Klang findet und diesen gemeinsam erzeugt, während die Musikimprovisation eine spielerische Möglichkeit bietet, mit Alltagsgegenständen kreativ zu sein und die Klänge zu erkunden, die diese erzeugen können. „Emotion Radio“ verbindet diese vorangegangenen Übungen und konzentriert sich dabei auf die Verbindung zwischen Klängen und bestimmten Emotionen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung:
1. Einführung (5 Min.): Erkläre den Zweck der Übung (Selbstdarstellung durch die Stimme, Erkundung von Klängen und gemeinsames Zuhören).
2. Klangkreis (15 Min.): Die Gruppe sitzt oder steht im Kreis, und jede Person sagt ihren Namen und macht einen Klang. Die nächste Person wiederholt dies und macht ihren eigenen Klang, und so weiter, bis der Kreis durch ist. Die Namen können weggelassen werden, wenn sich die Teilnehmenden bereits kennen. Der Name kann vor dem Erzeugen des Klangs in normaler Tonlage gesagt werden, oder die Aufgabe kann darin bestehen, den eigenen Namen zu „singen“. Wenn man keinen Ton von sich geben kann, ist es in Ordnung, den Namen aufzuschreiben und einen Klang mit dem Körper oder mit Gegenständen/Instrumenten im Raum zu erzeugen.
3. Die Dirigentenübung (15 Min.): Die Teilnehmenden sollten ihren eigenen Klang wählen, indem sie ihre Stimme oder Körperteile einsetzen, anders als in der vorherigen Übung (z. B. summen, pfeifen, singen, brabbeln, schnippen, mit der Zunge schnalzen, klatschen). Sie können es ausprobieren, während sie im Raum herumlaufen, dann mit geschlossenen Augen stehen oder sich hinsetzen. Der*die Moderator*in stellt die Gruppe dann in Form eines Chors auf und erklärt die Regeln der Übung. Der*die Moderator*in zeigt Handbewegungen zum Starten und Stoppen des Klangs sowie zum Lauter- (Hand heben) oder Leiserwerden (Hand senken). Der*die Moderator*in „dirigiert“ zuerst und fordert dann eine andere Person auf, es zu versuchen. Das wird etwa 5 bis 10 Minuten lang gemacht, wobei jeweils 3 bis 4 Personen dirigieren.
4. Ungewöhnliches Jammen (20 Min.): Der*die Moderator*in fordert die Teilnehmenden nun auf, Alltagsgegenstände im Raum zu suchen, wie Bleistifte, Tassen, Papier usw., die einen Klang erzeugen können. Sie werden in zwei Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe organisiert ihre Klänge gemeinsam wie eine Band. Sie können Rhythmus und Lautstärke wählen und diese wie bei einer Jam-Session ausprobieren. Falls nötig, erklärt der*die Moderator*in das Konzept des Jammens – das freie Experimentieren mit Rhythmus, Lautstärke und Timing, um gemeinsam etwas zu erschaffen, ohne feste Regeln. Die Gruppen sollen einander zuhören, Muster erkunden und ihre Klänge zu einer kurzen Darbietung zusammenstellen. Nach ein wenig „Proben“ spielt eine Gruppe ihre Klänge der anderen Gruppe vor und umgekehrt.
5. Emotionen-Radio (20 Min.): Die Gruppe bildet wieder einen Kreis. Jetzt ist das Ziel, musikalische Motive zu produzieren, die eine Emotion darstellen könnten. Zunächst können die Teilnehmenden kurz darüber nachdenken, wie Emotionen klingen. Der*die Moderator*in nennt verschiedene Emotionen (z. B. Angst, Wut, Traurigkeit, Freude) und lässt die Gruppe eine Weile harmonisieren. Sie können summen, singen oder mit den Gegenständen im Raum/Instrumenten Klänge erzeugen.
6. Reflexion und Auswertung (15 Min.): Nach der Übung setzen sich die Teilnehmenden in einen Kreis und reflektieren kurz, wie sie sich fühlen und wie sie die Übung erlebt haben.
Reflexionsfragen:
- Wie haben dir die Aktivitäten gefallen?
- Wie hast du durch Klänge eine Verbindung zu anderen hergestellt?
- Was hast du über deine Emotionen gelernt, indem du ihnen einen Klang gegeben hast?
Beobachte zur Auswertung das Engagement und die Reaktionen der Teilnehmenden. Sammle Feedback mündlich oder über eine kurze Umfrage.

Moderationstipps:
- Schaffe eine entspannte Atmosphäre und erinnere die Teilnehmenden daran, loszulassen und Spaß zu haben.
- Gehe mit gutem Beispiel voran.

Variationen und Anpassungen:
- Wenn einige Teilnehmende Probleme mit der Stimmbildung haben, können sie anstelle ihrer Stimme Gegenstände oder Instrumente verwenden.
- Für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen kann der*die Moderator*in sie dazu anleiten, die Schwingungen und Körperbewegungen wahrzunehmen, um sich auf den Rhythmus und die Energie der Musik einzustimmen.
- Der*die Moderator*in kann einige einfache Percussion-Instrumente wie Triangel, Becken und Shaker mitbringen.
- Wenn genügend Zeit und Materialien vorhanden sind, können einige Instrumente aus verschiedenen recycelten Materialien gebastelt werden, zum Beispiel: Eine mit Sand oder Kieselsteinen gefüllte und an beiden Enden verschlossene Papierrolle kann zu einem selbstgemachten Shaker werden.
Music and movement activities
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MODULE 1 NEEDS ANALYSIS
Needs analysis activities
MODULE 2 MUSIC AND MOVEMENT

Contact
Iuliana Adriana PAVEL (project manager)
iuliana.pavel@a4action.ro
A4ACTION – Antim Ivireanu Culture House, Islaz Alley, Ghermănești, Snagov, Ilfov District, Romania, 077170
Co-funded by the European Union. Views and opinions expressed are however those of the author(s) only and do not necessarily reflect those of the European Union or the ANPCDEFP. Neither the European Union nor the ANPCDEFP can be held responsible for them.
The project is conducted by the following organisations: A4ACTION (Romania) – coordinator, Udruga Delta (Croatia), InterAktion (Austria), Asociación Espacio Rojo (Spain) and GAIA Museum Outsider Art (Denmark).
