The Creative Dinner Party

Die kreative Dinnerparty

Bei dieser kreativen Dinnerparty lassen die Teilnehmenden ihrer Fantasie freien Lauf und malen ihre Lieblingsgerichte auf eine gemeinsame Tischdecke. Angeleitet durch Geschichten schaffen sie gemeinsam ein lebendiges und farbenfrohes Kunstwerk, das den persönlichen Geschmack, die kulturelle Identität und natürlich die Kreativität jedes Einzelnen widerspiegelt. Indem sie Lebensmittel, Getränke und Besteck hinzufügen, gestaltet die Gruppe eine gemeinsame Szene, die Vielfalt, Inklusion und Selbstentfaltung in einer spielerischen und gemeinschaftlichen Atmosphäre feiert.

THEMA

Inklusion, Selbstentfaltung, kulturelle Identität, gemeinsames Gestalten durch ein kreatives „Abendessen“

SCHWIERIGKEIT

Anfänger

GRUPPENGRÖßE

5-15

Teilnehmende

AGE

13+

DAUER

60

Minuten

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Introduction (10 minutes)
  • The piece of fabric is on the entire length of the table. It is a beautiful old garden. All the recycled material, pieces and scraps and glue are ready on the table. The friendly toy animal Lisa is sitting in the garden.
  • The facilitator begins by setting the scene through storytelling. The words and level of guidance is adjusted to the group’s abilities. The facilitator can use the story of the animal toy Lisa:
  • It greets the participants and asks them to sit down around the table and it tells them that this is its garden.
  • Everything in the garden has fallen apart and the participants are asked to help out.
  • Would you like to help me? (Everyone would love to help)
  • You can find the glue and the lost pieces on the table.
  • Now we will put the lost pieces together and make new fabulous sculptures.
  1. Individual creative work (35 min.)
  • Everyone starts to work on their own sculpture.
  • If needed, you could help the participants in their individual process with inspiration, practical advice etc.
  • Listen carefully to the participants while they are working. What do they say about their process?
  1. Co-creating and completion (15 min.)
  • When the participants have made their individual sculpture, the facilitator will say something like “What lovely sculptures we made. Now we will place them in the garden. And the leftover pieces, we didn’t use, we will put in the empty box”.
  • Everyone places their sculpture in the garden. Now the friendly toy animal Lisa is going to visit the garden.

Debriefing and Evaluation:

The toy animal Lisa facilitates the debriefing process. Lisa asks the participants questions like:

  • “What did you think of when you made this sculpture?”,
  • “How was it to make the sculpture?”,
  • “How was it to create with other people?”.

Make sure that Lisa examines all the sculptures and includes the participants in the conversation on the way around the garden.  Maybe there are artists who want to show Lisa their sculpture themselves.

If you find it appropriate, include questions about the upcycling aspect of the workshop:

  • “How do you see this now, that was trash just before?”
  • “What can we bring into other aspects of our lives?

Tips for Facilitators:

  • Talk positively about the process. Show your respect for everyone and the collective result.
  • Remember there is no right or wrong way to be creative.

The Garbage Art Garden has become a cooperative piece of art. Everyone has contributed and expressed their creativity and artistic way of work, and The Trash Art Garden has become a very special piece of art with a lot of different expressions.

Variations and adjustments:

  • Can be other settings than a garden – a village, a museum, a festival, a circus, etc. Instead of the toy animal it could be another facilitator that comes to see the garden in the end. It can be anything and have different forms, imagination and personality.

Disclaimer:

  • Be aware of choking hazards.  

Contact

Iuliana Adriana PAVEL (project manager)

iuliana.pavel@a4action.ro
A4ACTION – Antim Ivireanu Culture House, Islaz Alley, Ghermănești, Snagov, Ilfov District, Romania, 077170


Co-funded by the European Union. Views and opinions expressed are however those of the author(s) only and do not necessarily reflect those of the European Union or the ANPCDEFP. Neither the European Union nor the ANPCDEFP can be held responsible for them.


The project is conducted by the following organisations: A4ACTION (Romania) – coordinator, Udruga Delta (Croatia), InterAktion (Austria), Asociación Espacio Rojo (Spain) and GAIA Museum Outsider Art (Denmark).


The Trash Art Garden

Der Trash-Art-Garten

Im „Trash Art Garden“ verwandeln die Teilnehmenden Recyclingmaterialien durch ein spielerisches Geschichtenerzählen in einzigartige Skulpturen. Gemeinsam gestalten die Teilnehmenden einen fantasievollen „Garten“, in dem Kreativität, Inklusion und Selbstentfaltung gedeihen. Alle Teilnehmenden bringen ihr eigenes Kunstwerk ein, das am Ende Teil einer gemeinsamen Installation wird. Die Aktivität fördert die Zusammenarbeit, würdigt Vielfalt und regt in einer sicheren, unterstützenden Umgebung zum Nachdenken über Kreativität und Upcycling an.

THEMA

Inklusion, Selbstentfaltung, gemeinsames Gestalten

SCHWIERIGKEIT

Anfänger

GRUPPENGRÖßE

5-15

Teilnehmende

AGE

13+

DAUER

60

Minuten

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

1. Einführung (10 Minuten)

  • Das Stück Stoff erstreckt sich über die gesamte Länge des Tisches. Es ist ein wunderschöner alter Garten. Alle recycelten Materialien, Teile, Reststücke und der Kleber liegen bereit auf dem Tisch. Das freundliche Stofftier Lisa sitzt im Garten.
  • Der*die Moderator*in beginnt damit, durch eine Geschichte die Szene zu beschreiben. Die Worte und der Grad der Anleitung werden an die Fähigkeiten der Gruppe angepasst. Der*die Moderator*in kann die Geschichte des Spielzeugtierchens Lisa verwenden:
    • Es begrüßt die Teilnehmenden und bittet sie, sich um den Tisch herum zu setzen, und erzählt ihnen, dass dies sein Garten ist.
    • Alles im Garten ist auseinandergefallen, und die Teilnehmenden werden gebeten, mitzuhelfen.
    • Möchtet ihr mir helfen? (Jeder würde gerne helfen)
    • Den Kleber und die verlorenen Teile findet ihr auf dem Tisch.
    • Jetzt setzen wir die verlorenen Teile wieder zusammen und basteln neue, fantastische Skulpturen.

2. Individuelles kreatives Arbeiten (35 Min.)

  • Jeder beginnt, an seiner eigenen Skulptur zu arbeiten.
  • Bei Bedarf kannst du den Teilnehmenden bei ihrem individuellen Prozess mit Inspiration, praktischen Tipps usw. helfen.
  • Hör den Teilnehmenden aufmerksam zu, während sie arbeiten. Was sagen sie über ihren Prozess?

3. Gemeinsames Gestalten und Abschluss (15 Min.)

  • Wenn die Teilnehmenden ihre individuelle Skulptur fertiggestellt haben, sagt der*die Moderator*in etwa: „Was für schöne Skulpturen wir gemacht haben. Jetzt stellen wir sie in den Garten. Und die übrig gebliebenen Teile, die wir nicht gebraucht haben, legen wir in die leere Kiste.“
  • Jeder stellt seine Skulptur in den Garten. Jetzt kommt das freundliche Spielzeugtier Lisa zu Besuch in den Garten.

Nachbesprechung und Bewertung:

Das Stofftier Lisa ist die Moderatorin der Nachbesprechung. Lisa stellt den Teilnehmenden Fragen wie:

  • „Woran hast du gedacht, als du diese Skulptur gemacht hast?“,
  • „Wie war es, die Skulptur zu gestalten?“,
  • „Wie war es, gemeinsam mit anderen etwas zu gestalten?“

Achte darauf, dass Lisa alle Skulpturen begutachtet und die Teilnehmenden beim Rundgang durch den Garten in das Gespräch einbezieht. Vielleicht gibt es Künstler, die Lisa ihre Skulptur selbst zeigen möchten.

Wenn du es für angebracht hältst, bringe Fragen zum Upcycling-Aspekt des Workshops ein:

  • „Wie siehst du das jetzt, was vorhin noch Müll war?“
  • „Was können wir davon auf andere Bereiche unseres Lebens übertragen?“

Moderationstipps:

  • Sprich positiv über den Prozess. Zeige deinen Respekt gegenüber allen Beteiligten und dem gemeinsamen Ergebnis.
  • Denk daran: Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg, kreativ zu sein.

Der „Trash Art Garden“ ist zu einem gemeinschaftlichen Kunstwerk geworden. Jeder hat dazu beigetragen und seine Kreativität sowie seine künstlerische Arbeitsweise zum Ausdruck gebracht, und so ist der „Trash Art Garden“ zu einem ganz besonderen Kunstwerk mit vielen verschiedenen Ausdrucksformen geworden.

Variationen und Anpassungen:

Es kann sich auch um andere Schauplätze als einen Garten handeln – ein Dorf, ein Museum, ein Festival, ein Zirkus usw. Anstelle des Spielzeugtieres könnte am Ende auch eine andere*r Moderator*in den Garten besuchen kommen. Es kann alles Mögliche sein und unterschiedliche Formen, Vorstellungen und Persönlichkeiten annehmen.

Disclaimer:

  • Achte auf Erstickungsgefahr.

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Iuliana Adriana PAVEL (project manager)

iuliana.pavel@a4action.ro
A4ACTION – Antim Ivireanu Culture House, Islaz Alley, Ghermănești, Snagov, Ilfov District, Romania, 077170


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Shape Your Feelings with Clay

Gefühle mit Ton gestalten

Durch das taktile Erkunden von Ton setzen die Teilnehmenden ihre Kreativität frei und lassen den Zufall im kreativen Prozess eine Rolle spielen. Mit geschlossenen Augen sind die einzigen Reize, die sie wahrnehmen, die Texturen und Formen, die ihre Hände erkennen, und das Endergebnis wird von den Erinnerungen, Gefühlen oder Erfahrungen aller Teilnehmenden geprägt. Am Ende findet eine Betrachtung statt, um den spontanen Prozess zu reflektieren. Diese Aktivität fördert Kreativität, abstraktes Denken und sensorische Erkundung.

THEMA

Emotionale Kompetenz, Selbstwahrnehmung und nonverbale Ausdrucksfähigkeit

SCHWIERIGKEIT

Anfänger

GRUPPENGRÖßE

5-15

Teilnehmende

AGE

13+

DAUER

60 to 120

Minuten

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

1. Einführung (10 Min.)

  • Der*die Moderator*in stellt Ton als vielseitiges Material vor, das kreative Prozesse bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen begleitet. Es wird erklärt, dass seine Flexibilität und Formbarkeit ihn zu einem Medium machen, das eine Verbindung zu einer grundlegenden kreativen Ebene herstellt. Ton ermöglicht taktile und kinästhetische Erfahrungen, die Menschen näher an ihre Emotionen bringen. Anschließend wird die Gruppe eingeladen, in einem ersten angeleiteten Ansatz mit geschlossenen Augen und begleitet von Musik zu experimentieren.

2. Sinneserkundung (25 Min.)

Mit geschlossenen Augen legen die Teilnehmenden ihre Hände auf den Ton, um sich ganz auf die Empfindungen zu konzentrieren. Der*die Moderator*in leitet sie Schritt für Schritt an:

  • Achte auf die Textur: glatt, rau, hart, weich.
  • Greifen und halten: leicht, schwer.
  • Zwicken und drücken mit verschiedenen Handteilen: Knöchel, Handfläche, Handrücken.
  • Drücke den Ton zusammen und streiche ihn glatt, um zu spüren, wie er sich verändert.
  • Macht ein Loch hinein und spürt den Umriss des Lochs.
  • Formt eine Kugel und spürt ihre Weichheit.
  • Reißt große und kleine Stücke ab.
  • Formt einen „Churro“ oder eine Schlange, indem ihr das Material ausstreckt.

Das Ziel ist es, Sinneseindrücke zu wecken, Spannungen zu lösen und den Händen zu ermöglichen, mit dem Material in Dialog zu treten.

3. Freies Gestalten (40 Min.)

Alle Teilnehmenden gestalten mit geschlossenen Augen ein Kunstwerk aus ihrem eigenen Stück Ton. Sie werden dazu ermutigt:

  • Zu spüren, ob der Ton seine eigene Bewegung vorschlägt oder ob die Person ihn lenkt.
  • Die Form ohne vorherige Planung entstehen zu lassen.
  • Sich von dem überraschen zu lassen, was entsteht.

4. Betrachtung und Nachbesserungen (15 Min.)

  • Die Teilnehmenden öffnen die Augen und betrachten ihr Werk aus verschiedenen Blickwinkeln. Sie können kleine Anpassungen vornehmen, ohne das Wesen des Werks zu verändern, und so die Spontaneität des anfänglichen Prozesses bewahren.

5. Reflexion und Aufschreiben (20 Min.)

Jeder schreibt Wörter, Gefühle oder Sätze auf, die Fragen beantworten wie:

  • Wie hast du dich gefühlt, als du den Ton berührt hast?
  • Welche Empfindungen sind entstanden?
  • Welche Gefühle sind hochgekommen?
  • Was hat es bedeutet, etwas ohne Worte auszudrücken?
  • Warst du von deinem Werk überrascht, als du die Augen geöffnet hast?
  • Was hast du in den Werken der anderen beobachtet?

6. Austausch (10 Min.)

  • Lade die Teilnehmenden ein, (freiwillig) ihr Tonwerk zu erklären und ihm einen Namen zu geben.

Nachbesprechung und Bewertung:

  • Wie hat es sich angefühlt, etwas ohne Worte auszudrücken?
  • Hat dich irgendetwas an dem, was du geschaffen hast oder in den Arbeiten der anderen gesehen hast, überrascht?

Heb zum Abschluss den durchlebten Prozess und die Vielfalt der Antworten hervor, die während der Aktivität entstanden sind.

Moderationstipps:

  • Betone, dass es keine richtige oder falsche Art gibt, Ton zu formen.
  • Spiele leise Hintergrundmusik, um die Konzentration zu fördern.
  • Biete als Optionen Ton-Hilfsmittel oder Fundstücke (Zweige, Muscheln) zum Einprägen an, ebenso wie Ton in verschiedenen Farben

Variationen und Anpassungen:

  • Tauscht euch zu zweit aus, um einen persönlicheren Austausch zu fördern.
  • Macht eine symbolische Geste oder leistet einen kleinen Beitrag zur Arbeit einer anderen Person, nachdem ihr euch ihre Erfahrungen angehört habt.
  • Schafft ein gemeinsames Werk, indem ihr Fragmente von allen Teilnehmenden zusammenführt.

Disclaimer:

Denk daran: Wenn sich jemand bei der Arbeit mit geschlossenen Augen unwohl fühlt oder eine psychische Erkrankung hat, die dies erschweren könnte, ist es ratsam, Alternativen anzubieten – zum Beispiel die Augen offen zu lassen, die Dauer der Aktivität zu verkürzen oder die Übung anzupassen –, um eine sichere und respektvolle Teilnahme zu gewährleisten. Achte besonders auf junge Menschen, denen der verbale Ausdruck möglicherweise schwerfällt, darunter Migrant*innen, Geflüchtete, neurodiverse Jugendliche oder solche, die ein Trauma verarbeiten.

Contact

Iuliana Adriana PAVEL (project manager)

iuliana.pavel@a4action.ro
A4ACTION – Antim Ivireanu Culture House, Islaz Alley, Ghermănești, Snagov, Ilfov District, Romania, 077170


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Paint your ideal neighbourhood with cardboard

Gestalte dein Traumviertel aus Pappe

Bei dieser Aktivität dient die Nachbarschaft als perfekte Kulisse, um den Gruppenzusammenhalt zu stärken und die gemeinsame Identität zu festigen. Mit Farbe und Pappe als kreativen Hilfsmitteln stellen die Teilnehmenden ihr Haus innerhalb einer gemeinsamen Nachbarschaft dar. Das Ergebnis ist ein gemeinschaftlich entstandenes Kunstwerk, das sowohl die Bedürfnisse der Teilnehmenden in Bezug auf ihr Lebensumfeld als auch ihre Wünsche dafür widerspiegelt. Diese Aktivität fördert Inklusion, Kreativität und den Gruppenzusammenhalt.

THEMA

Gemeinsam das ideale Viertel gestalten

SCHWIERIGKEIT

Anfänger

GRUPPENGRÖßE

5- 10

Teilnehmende

AGE

13+

DAUER

60 to 90

Minuten

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

1. Material vorbereiten (5 Min.)

  • Leg alle Materialien in Reichweite der Teilnehmenden auf den Tisch: Pappe, Schere, Farben, Paletten und Unterlage (Pappe oder dickes Papier)

2. Schablonen basteln (5 Min.)

  • Schneide mit der Schere Formen oder Schablonen aus Pappe aus

3. Farben vorbereiten (5 Min.)

  • Verteile die Farben auf den Paletten und weise jeder Farbe einen eigenen Platz zu

4. Drucken mit Schablonen (10 Min.)

  • Tauche die Pappschablone in die Farbe, indem du sie auf die Palette drückst.
  • Lege die Schablone auf den Untergrund und drücke fest darauf, um die Farbe zu übertragen.
  • Wiederhole den Vorgang mit einer zweiten Form und einer anderen Farbe

5. Linien mit der Pappkante (10 Min.)

  • Probier es zuerst auf einem Blatt Papier aus und wende es dann auf den Untergrund an, um lineare Details hinzuzufügen

6. Kreatives Wiederholen (10 Min.)

  • Die Teilnehmenden können den Vorgang wiederholen und Formen und Farben kombinieren, um ihr Motiv zu vervollständigen

7. Austausch (10 Min.)

  • Alle Teilnehmenden stellen ihre Arbeit der Gruppe vor und erklären, was sie gemalt haben und warum

Nachbesprechung und Bewertung:

  • Wie hat es sich angefühlt, gemeinsam mit den anderen zu malen?
  • Was symbolisieren dein Haus und seine Umgebung?
  • Welche Probleme gibt es in deiner Nachbarschaft?
  • Wie würde deine ideale Nachbarschaft aussehen?
  • Wie hast du dich gefühlt, als du dein Haus neben den Häusern der anderen gesehen hast?

Moderationstipps:

  • Sorge dafür, dass eine entspannte und vorurteilsfreie Atmosphäre entsteht.
  • Ermutige alle Teilnehmenden, sich zu beteiligen, ohne sich Gedanken darüber zu machen, ob sie „alles richtig machen“.
  • Betone, wie wichtig gemeinsames Arbeiten und gegenseitiger Respekt sind.

Variationen und Anpassungen:

  • Kann auch mit anderen recycelten Materialien (Schwämme, Flaschen usw.) gebastelt werden.
  • Passe das Thema an: „Mein Lieblingsort“, „Meine ideale Schule“ usw.

Disclaimer:

  • Diese Aktivität ist als nicht-formales Werkzeug konzipiert, um Inklusion, Kreativität und Gruppenzusammenhalt in schulischen oder Vereinskontexten zu fördern.
  • Es gibt kein Richtig oder Falsch. Manche denken gerne darüber nach, was sie malen möchten, andere gehen direkt und ausdrucksstark an die Sache heran.

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Iuliana Adriana PAVEL (project manager)

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LightPainting

LightPainting

Die Teilnehmenden erkunden die Möglichkeiten von Licht, Fotografie und Bewegung, indem sie während einer langen Belichtungszeit leuchtende Zeichnungen entstehen lassen. Mit Taschenlampen und anderen Lichtquellen drücken sie sich in einem dunklen Raum frei mit ihrem Körper aus. Die aufgenommenen Bilder spiegeln alle möglichen Formen wider, die durch die Bewegungen der Teilnehmenden entstehen. Diese Methode eignet sich ideal, um den körperlichen und künstlerischen Ausdruck, die Zusammenarbeit und den grundlegenden Umgang mit Technik zu fördern.

THEMA

Licht in Bewegung: Ausdrucksformen des Unsichtbaren

SCHWIERIGKEIT

Mittel (Grundkenntnisse in Fotografie erforderlich)

GRUPPENGRÖßE

5- 10

Teilnehmende

AGE

13+

DAUER

60 to 90

Minuten

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

1. Einführung und gegebenenfalls Aufgabenverteilung (10 Min.)

  • Stell die Aktivität vor: „Stellt euch vor, Licht sei eine Erweiterung eures Selbst, die ihr durch eure Bewegungen formen und lenken könnt. Wie fühlt sich ein Gefühl an, wenn es zu einer Lichtlinie wird? Heute werden wir die Kraft des Lichts erkunden, um das zu verkörpern, was wir nicht sehen können, aber was wir fühlen. Durch eure Bewegungen werden Gefühle in flüchtige, einzigartige und energiegeladene Zeichnungen verwandelt.“

2. Technische Vorbereitung (10 Min.)

  • Stell die Kamera auf
  • Stell sie auf ein Stativ oder eine stabile Unterlage und wähle einen guten Bildausschnitt.
  • Stell den Fokus ein
  • Fokussiere auf ein Objekt in derselben Entfernung, in der du malen wirst, und wechsle in den manuellen Fokusmodus.
    • Verwende die App „Bacon Camera“ oder „Camera FV5“, wenn du ein Android-Gerät hast, um die Kamera deines Handys in den manuellen Modus zu versetzen. Wenn du ein iOS-Gerät hast, empfehlen wir „LightRoom Mobile“ oder „Camera+“.
  • Stelle die Parameter ein:
    • Manueller Modus
    • Kleine Blende (f/8 oder f/11)
    • Niedriger ISO-Wert (100–200) oder mittlerer (640–1000, wenn die Umgebung sichtbar sein soll)
    • Verschlusszeit: Wenn möglich, Langzeitbelichtung (Bulb-Modus) oder stelle die geschätzte Zeit ein

3. Bereite den Raum vor (10 Min.)

  • Verdunkle den Raum vollständig und schalte alle externen Lichtquellen aus.

4. Mit Licht malen (30 Min.)

  • Öffne den Verschluss, male mit deiner gewählten Lichtquelle (Taschenlampen, LEDs, Laserpointer, LED-Ringe, Leuchtstäbe, Handybildschirm) und schließe ihn, wenn du fertig bist.
  • Überprüfen und anpassen
  • Wenn zu dunkel: ISO erhöhen oder langsamer „malen“
  • Wenn zu hell: ISO senken, höhere Blende verwenden oder schneller „malen“

5. Abschließende Reflexion (10 Min.)

  • Schaut euch die Bilder gemeinsam an und tauscht Eindrücke aus.

Nachbesprechung und Bewertung:

  • Was hat dich an dem Ergebnis überrascht?
  • Wie hat es sich angefühlt, dich ohne Worte, nur mit Licht auszudrücken?
  • Auf welche Schwierigkeiten bist du gestoßen?
  • Was würdest du beim nächsten Mal anders machen?

Moderationstipps:

  • Mach vor dem Start eine kurze Vorführung.
  • Verteile die Rollen, wenn die Gruppe groß ist: Maler, Fotografen, Helfer.
  • Stellt sicher, dass ihr mehrere Lichtquellen und verschiedene Farben zum Ausprobieren habt.
  • Achtet nicht auf Perfektion, sondern auf freien Ausdruck.
  • Seid dabei vorsichtig und achtet auch auf mögliche „Standby“-Lichter im Raum (z. B. von einem Fernseher, Fernbedienungen oder dimmbaren Schaltern). In solchen Fällen ist es am besten, sie abzudecken, da sie das Fotografieren stören könnten.

Disclaimer:

Sollte jemand Angst oder Unbehagen im Dunkeln verspüren, empfiehlt es sich, eine Ausstiegsmöglichkeit oder eine minimale Lichtquelle bereitzustellen, damit das Erlebnis für alle zugänglich und respektvoll bleibt.

Contact

Iuliana Adriana PAVEL (project manager)

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Creation of mandalas in nature

Mandalas in der Natur gestalten: Land-Art

Bei dieser Aktivität geht es um menschliche Schöpfung und die Schöpfung der Natur und darum, wie die Teilnehmenden durch Zusammenarbeit ein visuelles Symbol schaffen können, das beides vereint. Blätter, Tannenzapfen, Steine und Zweige sowie andere Materialien werden aufgrund ihrer interessanten ästhetischen oder ausdrucksstarken Eigenschaften gesammelt, um daraus ein Mandala zu gestalten. Die Idee hinter dem Mandala wird in der Gruppe besprochen; auch Umweltwerte werden thematisiert. Der Prozess fördert Kommunikation, Dialog, Zuhören und Respekt in der Teamarbeit.

THEMA

Umwelt / Ökologie / Logisches, kreatives und kritisches Denken

SCHWIERIGKEIT

Anfänger

GRUPPENGRÖßE

5- 10

Teilnehmende

AGE

13+

DAUER

45 to 90

Minuten

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

1. Sammeln, Auswählen und Ordnen der Materialien (15 Min.)

  • Ordnen: Die Materialien sollten in kleinen Kisten oder Schalen sortiert und in der Nähe des Arbeitsbereichs platziert werden, damit sie leicht zugänglich sind.
  • Auswählen und Gruppieren: Sortiere die Materialien nach Größe, Farbe oder Art.
  • Verteilen: Ordne die Materialien in konzentrischen Kreisen um den Arbeitsbereich herum an, beginnend von der Mitte aus nach außen.

2. Gruppendiskussion zur Gestaltung des Mandalas (15 Min.)

  • Versammle die Teilnehmenden in einem Kreis.
  • Gib eine kurze Erklärung zu Mandalas, ihrer Symbolik und ihrer Bedeutung in verschiedenen Kulturen.
  • Erkläre, warum Land Art als visuelle Ausdrucksform aufgrund ihrer Vergänglichkeit nachhaltig ist und dass sie verfallen und in die Umwelt zurückkehren darf.
  • Ermutige die Teilnehmenden, ihre Ideen darüber zu teilen, was sie durch ihre Mandalas ausdrücken möchten.

3. Auswahl des Ortes und schrittweise Gestaltung der Form (20 Min.)

  • Alle Teilnehmenden suchen sich ihren Platz innerhalb des vorgegebenen Kreises oder Bereichs aus.
  • Die Teilnehmenden beginnen schrittweise mit der Gestaltung ihrer Mandalas, beginnend in der Mitte und nach außen hin, nach dem Prinzip konzentrischer Kreise.

4. Visualisierung, Feedback und Austausch (20 Min.)

  • Organisiere eine Einheit, in der die Teilnehmenden ihre Mandalas der Gruppe präsentieren können.
  • Ermutige alle Teilnehmenden zum Dialog und zu konstruktivem Feedback.
  • Halte das Mandala (mit einem Smartphone oder einer Kamera) fest, damit es später gezeigt werden kann, ohne dass es in der Natur intakt bleiben muss.

Nachbesprechung und Bewertung:

Am Ende der Aktivität findet eine gemeinsame Reflexion über die Erfahrung statt: Welche Gefühle und Empfindungen sind beim Erstellen des Mandalas aufgekommen, wie verlief die Gruppendiskussion und was habt ihr über diese Art des künstlerischen Ausdrucks und ihren Ansatz zum Umweltschutz gelernt? Der Meinungsaustausch und die Zusammenarbeit werden gefördert.

Moderationstipps:

  • Motiviere die Teilnehmenden, die Natur zu respektieren: Vermeide Schäden an Pflanzen oder Tieren, indem ihr nur heruntergefallene Elemente verwendet, die in Reichweite des für die Aktivität ausgewählten Ortes liegen.
  • Fördere aktives Zuhören und die Einbeziehung aller Ideen während der Diskussion.
  • Passe die Komplexität des Mandalas an das Alter und die Fähigkeiten der Gruppe an.

Variationen und Anpassungen:

  • Gestalte themenbezogene Mandalas, die sich auf die Jahreszeiten, Naturelemente oder Gefühle beziehen.
  • Verwende recycelte, nicht-natürliche Materialien, um Kontraste bei Texturen und Farben zu schaffen.
  • Passe die Aktivität für Innenräume an, indem du zuvor gesammelte Naturmaterialien verwendest.
  • Spiele Hintergrundmusik, um die Kreativität beim Basteln anzuregen.

Disclaimer:

Diese Aktivität muss stets unter Rücksichtnahme auf die Natur durchgeführt werden, wobei Schäden an Pflanzen, Tieren oder Ökosystemen zu vermeiden sind. Es wird empfohlen, keinen Müll zurückzulassen und gegebenenfalls nach der Aktivität alle Materialien zu entfernen, um den Ort zu schützen. Die Sicherheit der Teilnehmenden muss jederzeit oberste Priorität haben.

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Iuliana Adriana PAVEL (project manager)

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Silent Group Drawing

Stilles Gemeinschaftszeichnen

Bei dieser stillen gemeinschaftlichen Zeichenaktivität üben sich die Teilnehmenden in nonverbaler Zusammenarbeit und kreativem Ausdruck. In kleinen Gruppen arbeitet jeder an einem gemeinsamen Kunstwerk mit, das auf gemeinsamen Themen wie „Unsere ideale Gemeinschaft“, „Unser Zuhause“ oder „Unsere gemeinsamen Wurzeln“ basiert. Die Teilnehmenden fügen abwechselnd visuelle Elemente hinzu und wechseln sich dabei an verschiedenen Abschnitten der Zeichnung ab. Der Prozess fördert Anpassungsfähigkeit, gegenseitiges Verständnis und Teamarbeit und wird von einer Reflexion über Kommunikation und Gruppendynamik begleitet.

THEMA

Gemeinschaftsbildung, Teambildung, Wiederannäherung, künstlerischer Ausdruck

SCHWIERIGKEIT

Anfänger

GRUPPENGRÖßE

3-15

Teilnehmende (in 3er-Gruppen)

ALTER

6+

DAUER

40

Min.

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

1. Einführung (10–15 Min.)

  • Stell den Teilnehmenden die Aktivitäten vor und informiere sie über die Regeln, zum Beispiel:
  • In Stille zeichnen, nicht sprechen
  • Eine Farbe auswählen
  • Einen Bereich des Papiers auswählen

2. Teile die Teilnehmenden in kleinere Gruppen von mindestens 3 Personen auf und gib jeder Gruppe ein Flipchart oder A2-Papier. (20–25 Min.)

  • Die Teilnehmenden arbeiten in Dreiergruppen gemeinsam an einer gemeinsamen Zeichnung, ohne dabei zu sprechen.
  • Sie arbeiten auf großen Flipchart-Blättern, die in drei Themenbereiche unterteilt sind (jeweils einer pro Teilnehmenden), zum Beispiel: „Unsere ideale Gemeinschaft“, „Unser Zuhause“, „Unsere gemeinsamen Wurzeln“ (die Themen können an den Kontext der Gruppe angepasst werden).
  • Zu Beginn wählen alle Teilnehmenden eine Farbe und einen Bereich des Blattes aus und fügen zunächst ein einzelnes visuelles Element hinzu.
  • Nach 8–10 Minuten tauschen sie schweigend die Plätze mit einem anderen Gruppenmitglied und fügen einem anderen Abschnitt ein neues Element hinzu. Diese stille Rotation wird fortgesetzt, bis jeder zu jedem Abschnitt beigetragen hat.

3. Abschluss (10 Min.)

  • Nach Abschluss der Übung schauen sich die Kleingruppen ihre Kreationen an und haben ein paar Minuten Zeit, um zu besprechen, was sie sehen, und Details zu klären.

Nachbesprechung und Bewertung:

1. Fragen zur Reflexion – in denselben Kleingruppen:

  • Könnt ihr Gemeinsamkeiten zwischen euren Zeichnungen erkennen?
  • Habt ihr ähnliche Vorstellungen zu den Themen (z. B. „Unsere ideale Gemeinschaft“, „Unser Zuhause“ und „Unsere gemeinsamen Wurzeln“)?
  • Glaubt ihr, dass das Endergebnis eure ursprüngliche Idee widerspiegelt, mit der ihr angefangen habt, oder ist es anders? Inwiefern?

2. Dann kommt das ganze Team wieder zusammen und schaut sich alle Zeichnungen gemeinsam an (hängt sie an die Wand oder legt sie in der Mitte eines Kreises auf den Boden, sodass jeder sie sehen kann).

3. Bewertungsfragen – mit der ganzen Gruppe:

  • Was würdet ihr über diese Erfahrung und eure vorherige Diskussion sagen?
  • Glaubt ihr, ihr habt als Team zusammengearbeitet oder hat jeder sein eigenes Ding gemacht?
  • War es angenehm, in Stille zu arbeiten?
  • Was wäre anders gewesen, wenn ihr euch währenddessen hättet unterhalten können?
  • Welches Gefühl überwiegt nach dieser Aktivität?

Moderationstipps:

  • Beobachte die Gruppendynamik während der Zeichenphase
  • Sorge für eine angenehme Umgebung (ausreichend großes Papier, Platz zum Sitzen oder Stehen, gute Beleuchtung).
  • Ermutige die Teilnehmenden am Ende zum Nachdenken – das Schweigen während des Zeichnens kann interessante emotionale oder zwischenmenschliche Reaktionen hervorrufen.

Variationen und Anpassungen:

  • Du kannst es mit verbaler Kommunikation ausprobieren: Lass die Teilnehmenden reden, um herauszufinden, wie Kommunikation die Zusammenarbeit fördert oder erschwert.
  • Die Auswertung kann mithilfe von Bildkarten oder Fotos erfolgen.

Disclaimer:

Manche Teilnehmende fühlen sich vielleicht unwohl, wenn es still wird oder sie ihr gewünschtes Ergebnis nicht erreichen. Mach deutlich, dass es kein „perfektes“ Ergebnis gibt, und sorge dafür, dass während der Nachbesprechung ein sicherer Raum zum Austausch von Gefühlen herrscht.

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Iuliana Adriana PAVEL (project manager)

iuliana.pavel@a4action.ro
A4ACTION – Antim Ivireanu Culture House, Islaz Alley, Ghermănești, Snagov, Ilfov District, Romania, 077170


Co-funded by the European Union. Views and opinions expressed are however those of the author(s) only and do not necessarily reflect those of the European Union or the ANPCDEFP. Neither the European Union nor the ANPCDEFP can be held responsible for them.


The project is conducted by the following organisations: A4ACTION (Romania) – coordinator, Udruga Delta (Croatia), InterAktion (Austria), Asociación Espacio Rojo (Spain) and GAIA Museum Outsider Art (Denmark).


Mixed media collage

Mixed-Media-Collage

Dieser Mixed-Media-Collagen-Workshop lädt die Teilnehmenden dazu ein, die Bedeutung von Inklusion durch kreativen Ausdruck mit Fotos, Zeichnungen, Zeitungen, Garn und recycelten Materialien zu erkunden. Durch Brainstorming, das Erstellen von Collagen und optionales Nähen setzen sich die Teilnehmenden mit Identität, Zugehörigkeit und Verbundenheit auseinander, während sie persönliche oder gemeinsame Kunstwerke schaffen. Die Aktivität fördert Selbstentfaltung, Dialog und Zusammenarbeit in einem inklusiven und barrierefreien Umfeld, in dem alle Formen der Teilnahme und Kreativität gleichermaßen geschätzt werden.

THEMA

Inklusion, Selbstentfaltung, kulturelle Identität

SCHWIERIGKEIT

Anfänger

GRUPPENGRÖßE

5-15

Teilnehmende

ALTER

15+

DAUER

90-120

Min.

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

1. Einführung (10–15 Min.)

Stell das Thema kurz vor: Beginne mit einer kurzen Brainstorming-Einheit. Frag:

  • Wisst ihr, was „Inklusion“ bedeutet?
  • Welche Wörter oder Gedanken kommen euch in den Sinn, wenn ihr diesen Begriff hört?

Schreibe die Antworten auf ein Flipchart oder eine Tafel. Fasse nach ein paar Minuten zusammen und erkläre den Begriff: z. B.: „Inklusion bedeutet, dass jeder dazugehört und sich wertgeschätzt fühlt. Es geht darum, sicherzustellen, dass alle Menschen – unabhängig von ihrem Hintergrund, ihren Fähigkeiten oder ihren Unterschieden – gleiche Chancen haben, teilzunehmen und respektiert zu werden.“

2. Demonstration und Brainstorming (10–15 Min.)

  • Zeige Beispiele für Collagenkunst, bei denen Mischtechniken und Faden zum Einsatz kommen.
  • Ermutige die Teilnehmenden, ihre Identität, Erfahrungen und Hoffnungen auszudrücken.

Lass die Teilnehmenden die Materialien erkunden.

  • Zeige, wie man sicher mit Schere, Nadel und Kleber umgeht.
  • Zeige, wie man durch Papier näht oder sticht (optional für Interessierte).

Bitte die Teilnehmenden, ihre Collagenidee zu skizzieren oder zu brainstormen.

Anregende Fragen:

  • Was gibt dir das Gefühl, dazuzugehören?
  • Was sollst du anderen über dich vermitteln?
  • Womit könnten deine Fäden verbunden sein? Mit Menschen, Ideen, Gefühlen?

3. Collage erstellen (30 Min.)

Lade die Teilnehmenden ein, mit der Gestaltung ihrer Collage zu beginnen. Die folgenden Hinweise können erwähnt werden, sind aber nicht zwingend erforderlich – vor allem, wenn du das Gefühl hast, dass die Teilnehmenden unsicher sind, wie sie anfangen sollen.

  • Wähle Fotos, Zeitungsausschnitte oder Formen aus und schneide sie aus.
  • Verwende Filzstifte, um auf die Fotos zu zeichnen oder zu schreiben.
  • Nähe oder klebe Fäden an, um Elemente zu verbinden oder Bereiche hervorzuheben.
  • Kombiniere Materialien, um Tiefe und Bedeutung zu schaffen.
  • Biete bei Bedarf Hilfe beim Nähen oder Ausschneiden an.

4. Abschluss (20 Min.)

  • Lade die Teilnehmenden ein, ihre Collage und die Geschichte dahinter vorzustellen.
  • Ermutige zu respektvollem Zuhören und bestätigendem Feedback.
  • Option: Gestalte eine gemeinsame Wand oder Galerie mit allen Collagen.

Nachbesprechung und Bewertung:

  • Was hat dir beim Erstellen deiner Collage am besten gefallen?
  • Gab es etwas, das dich beim Erstellen deines Kunstwerks überrascht hat?
  • Hast du heute etwas Neues ausprobiert? Wie hat sich das angefühlt?
  • Was sagt deine Collage über Inklusion aus?
  • Gibt es einen Teil deiner Collage, der dir besonders wichtig ist? Warum?
  • Inwiefern hat dir die Verwendung von Faden, Fotos oder Zeitungen dabei geholfen, deine Geschichte zu erzählen?
  • Für die Variante, bei der ihr als Gruppe eine große Collage erstellt habt: Wie war es, die Collage im Team zu gestalten? War es einfach? War es schwierig?
  • Wie habt ihr euch in eurer Gruppe darauf geeinigt, was ihr in eure Collage aufnehmen wolltet und was nicht?

Moderationstipps:

  • Verwende inklusive Sprache und achte auf unterschiedliche Fähigkeiten.
  • Biete Alternativen an (z. B. Kleber statt Nähen).
  • Gib visuelle und mündliche Anweisungen.
  • Teile die Teilnehmenden gegebenenfalls in Paare ein, damit sie sich gegenseitig unterstützen können.
  • Feiere alle Ausdrucksformen – es gibt keine „falsche“ Art, eine Collage zu gestalten.
  • Ermutige zur Selbstentfaltung und Eigenständigkeit – die Teilnehmenden sollten sich frei fühlen, das Thema Inklusion auf ihre eigene Weise zu interpretieren.
  • Würdige alle Beiträge gleichermaßen.
  • Übe keinen Druck aus, persönliche Geschichten zu erzählen oder das eigene Kunstwerk zu erklären, es sei denn, jemand bietet dies freiwillig an.
  • Stelle sicher, dass alle Materialien und Werkzeuge für Teilnehmende mit körperlichen, sensorischen oder kognitiven Einschränkungen zugänglich sind.
  • Schau regelmäßig nach, ob jemand Hilfe oder Anpassungen benötigt.
  • Verwende klare, einfache Sprache und, wenn möglich, visuelle Hilfsmittel.

Variationen und Anpassungen:

  • Die Teilnehmenden können in kleinen Gruppen, zu zweit oder einzeln arbeiten
  • Die Themen können unterschiedlich sein, zum Beispiel: Zu zweit erzählen sich die Teilnehmenden etwas über sich selbst und jeder erstellt eine Collage für den anderen
  • Es ist auch möglich, gemeinsam eine größere Collage zu erstellen, die zeigt, was Inklusion für die ganze Gruppe bedeutet. Das würde jedoch ein paar zusätzliche Schritte erfordern, wie zum Beispiel eine einleitende Diskussion zu moderieren, gemeinsame und weniger verbreitete Antworten zu sammeln und die Gruppe anschließend zu bitten, auszuwählen, auf welche sie sich konzentrieren möchte
  • Biete für Menschen mit verschiedenen Behinderungen die Möglichkeit an, Papier zu zerreißen, anstatt es zu schneiden
  • Biete Alternativen an (z. B. vorgeschnittene Formen, Kleber statt Nähen, mündliche Anweisungen neben visuellen Hilfen).
  • Wenn die Teilnehmenden verschiedene Sprachen sprechen, ziehe den Einsatz von Übersetzungshilfsmitteln, visuellen Anleitungen oder gegenseitiger Unterstützung in Betracht.

Disclaimer:

Manche Bilder oder Themen können unbeabsichtigt schwierige Erinnerungen oder Emotionen auslösen. Sei darauf vorbereitet, Unterstützung anzubieten oder den Teilnehmenden zu ermöglichen, sich bei Bedarf zurückzuziehen.

Contact

Iuliana Adriana PAVEL (project manager)

iuliana.pavel@a4action.ro
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Exploring home and belonging through video

Mit Videos das Thema „Zuhause“ und „Zugehörigkeit“ erkunden

Die Teilnehmenden sind eingeladen, kurze Videos zu drehen, in denen sie ihr persönliches Verständnis von Zuhause und Zugehörigkeit zum Ausdruck bringen. Dabei können sie Orte, Gegenstände, Menschen oder symbolische Elemente einfangen, die diese Ideen verkörpern. Nach Fertigstellung werden alle Videos zu einem gemeinsamen Kurzfilm zusammengefügt, der die Vielfalt der Erfahrungen innerhalb der Gruppe widerspiegelt. Die Aktivität fördert den Selbstausdruck, das Erzählen von Geschichten und den Dialog und schafft gleichzeitig eine gemeinsame Erzählung darüber, was Zuhause und Zugehörigkeit für jeden einzelnen Teilnehmenden bedeuten.

THEMA

Zugehörigkeit, Identität, Selbstverwirklichung

SCHWIERIGKEIT

Anfänger/Mittel

GRUPPENGRÖßE

5-10

Teilnehmende

ALTER

15+

DAUER

150+

Minuten oder über einen längeren Zeitraum hinweg

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

1. Einführung (10 Min.):

  • Du kannst die Teilnehmenden bitten, im Vorfeld einen Gegenstand mitzubringen, der für sie „Zuhause“ symbolisiert. Dann stellen sich alle vor und erzählen von ihrem Gegenstand und warum er ihnen wichtig ist. Auf diese Weise beginnst du, das Thema „Zuhause“ bzw. „Zugehörigkeit“ zu erkunden und herauszufinden, wie die Teilnehmenden dazu stehen und was es für sie bedeutet.
  • Erwähne, dass alles von Bedeutung sein kann – es gibt keine falschen oder richtigen Antworten. Wenn die Teilnehmenden schüchtern sind und sich nicht so recht öffnen können, kannst du als Moderator*in den Anfang machen oder Beispiele nennen.

2. Erkundung und Filmen (30–40 Min.)

  • Lade die Teilnehmenden ein, durch die Nachbarschaft zu gehen und zwei kurze Videos (maximal 10–20 Sek.) von etwas aufzunehmen, das für sie „Zuhause“ symbolisiert und ihnen das Gefühl gibt, an einen Ort zu gehören. Dafür haben sie 20–30 Minuten Zeit, je nachdem, wie groß das Gebiet ist.
  • Dieser Teil lässt sich auf einige Tage ausweiten, wenn du länger mit einer Gruppe arbeitest. Dann kannst du sie einladen, ihren Alltag und die Momente zu dokumentieren, in denen sie sich zu Hause fühlen oder das Gefühl haben, an einen Ort zu gehören.

3. Videos ansehen und analysieren (20–30 Min.)

  • Wenn die Teilnehmenden zurückkommen, bitte sie, dir alle Videos auf ein gemeinsames DRIVE-Laufwerk zu schicken oder sie per USB-Kabel auf deinen Computer zu übertragen, und projiziere sie in zufälliger Reihenfolge.
  • Schaut euch die Videos zunächst gemeinsam an, ohne Kommentare, und bitte die Teilnehmenden, in Stille darüber nachzudenken, was der Autor ihrer Meinung nach mitteilen wollte. Sie dürfen sich dabei Notizen machen, aber nicht sprechen.
  • Schaut euch die Videos ein zweites Mal an und bitte diesmal die Autoren, ihre Gedanken zu teilen, und die übrigen Teilnehmenden, ihre Interpretationen zu äußern.

Erfordere die Teilnehmenden, Äußerungen zu vermeiden, ob es ihnen gefällt oder ob es gutes Material ist – darauf konzentrieren wir uns nicht, sondern vielmehr darauf, wie sie sich dabei fühlen, was sie sehen und was es ihrer Meinung nach darstellt.

4. Gemeinsam einen Film erstellen (30–60 Min.)

  • Erfordere die Teilnehmenden, darüber nachzudenken, wie sie mithilfe der Videos, die alle geteilt haben, eine Geschichte über Zugehörigkeit oder „Zuhause“ erzählen wollen, die ihre Gruppe repräsentiert.
  • Teilt die Teilnehmenden in kleine Teams auf, um das Video zu planen. Jede Gruppe kann sich auf Folgendes konzentrieren:
    • Geschichte/Drehbuch – Legt die Reihenfolge der Videos fest, welche Botschaft ihr vermitteln wollt und ob ihr Teile herausschneiden oder hinzufügen möchtet. Ihr könnt eine einfache Vorlage für ein Videodrehbuch bereitstellen oder die Gruppen je nach Situation die Planung freier gestalten lassen.
    • Musik und Ton – Wählt passende Musik oder Geräusche aus, die zur Geschichte passen.
    • Technische Bearbeitung – Wenn jemand in der Gruppe die nötigen Kenntnisse hat, kann er oder sie das Video auf dem Handy mit Apps wie CapCut oder iMovie (iPhone) bearbeiten. Auf dem Computer können sie CapCut für den Desktop, Adobe Premiere oder Canva nutzen. Wenn niemand Erfahrung mit der Bearbeitung hat, kannst du den technischen Teil übernehmen und dabei den Anweisungen der Gruppe folgen: Sie legen die Reihenfolge der Clips, eventuelle Schnitte, Übergänge und die Musik fest.
  • Sobald das Video fertig ist, schaut es euch gemeinsam auf einem großen Bildschirm an. Nutzt das als Ausgangspunkt für die Nachbesprechung und Bewertung.

Nachbesprechung und Bewertung:

Fragen zur Reflexion:

  • Wie hast du den Prozess des Filmens und der Erarbeitung dessen, was „Zuhause“ für dich bedeutet, empfunden?
  • War es einfach oder schwierig?
  • Wie lief der Schnitt des Videos ab? Wie hast du die Entscheidungen getroffen?
  • Bist du mit dem Endergebnis zufrieden? Hast du das Gefühl, dass es dein Zugehörigkeitsgefühl widerspiegelt?
  • Was würdest du anders machen?
  • Beende die Aktivität, indem du jeden Teilnehmenden bittest, ein Wort zu nennen, das seine Erfahrung beschreibt. (Alternativ: Wenn du Magnetwörter hast, bitte sie, ein Wort daraus auszuwählen und zusammenzusetzen.)

Moderationstipps:

  • Schaffe eine einladende und vorurteilsfreie Atmosphäre.
  • Erkläre den Teilnehmenden, dass alles als „Zuhause“ gelten kann – es gibt keine richtigen oder falschen Antworten – und nenne ein paar Beispiele wie den blauen Himmel, eine Blume usw.
  • Wenn du mit Jugendlichen mit Migrant*innen- oder Geflüchteten-Hintergrund arbeitest, führe die Workshops nicht gleich beim ersten Treffen mit der Gruppe durch und achte bei der Einführungsaktivität auf Anzeichen von Stress oder Auslösern.
  • Falls es den Teilnehmenden schwerfällt, einen Ort zu finden, der für „Zuhause“ oder Zugehörigkeit steht, kannst du vorschlagen, nach Orten zu suchen, an denen sie sich sicher fühlen oder die ihnen ein Gefühl von Sicherheit vermitteln.

Variationen und Anpassungen:

  • Man kann eines der beiden Themen wählen (Zuhause oder Zugehörigkeit) oder ein neues, das der*die Moderator*in je nach Ziel des Workshops und den Bedürfnissen der Gruppe auswählt.
  • Der Workshop kann über einen längeren Zeitraum hinweg durchgeführt werden, sodass mehr Videomomente gesammelt und ein längeres Video erstellt werden können.
  • Könnte zwei separate Abschnitte darüber enthalten, wie man filmt und wie man Videos schneidet, sofern der*die Moderator*in über die nötigen Kenntnisse verfügt, um diese Themen zu vermitteln. Für die vorliegende Version ist das nicht nötig, da es nicht um ein perfektes Ergebnis geht, sondern um den Prozess; Grundkenntnisse im Filmen und in der Videobearbeitung sind jedoch erforderlich.
  • Neben Videos können die Teilnehmer auch Fotos machen und Videos und Fotos im Endprodukt kombinieren.

Disclaimer:

Das Thema Zugehörigkeit, Heimat und Identität könnte bei bestimmten Gruppen und Personen Auslöser für emotionale Reaktionen sein, insbesondere bei denen, die aufgrund von Krieg, Konflikten, Verfolgung usw. ihre Heimat verlassen mussten, aber auch bei denen, die aus dysfunktionalen und gewalttätigen Familien stammen.

Contact

Iuliana Adriana PAVEL (project manager)

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Building Stories Together – Stop Motion for Inclusion

Gemeinsam Geschichten erzählen – Stop-Motion für Inklusion

Die Teilnehmenden entwerfen und produzieren gemeinsam einen Stop-Motion-Kurzfilm. Jede Gruppe entwickelt eine Kurzgeschichte zu einem gemeinsamen Thema, das von den Teilnehmenden ausgewählt wurde. Jeder trägt zu verschiedenen Teilen des Prozesses bei: Storyboard, Kulissenbau, Bewegung der Figuren, Dreharbeiten, Ton oder Erzählung. Der Schwerpunkt liegt auf Zusammenarbeit und Inklusion, nicht auf technischer Perfektion.

THEMA

Medien, Kreativität, interkulturelles Lernen

SCHWIERIGKEIT

Mittel – mit etwas Erfahrung in der Stop-Motion-Produktion

GRUPPENGRÖßE

5-15

Teilnehmende (die in kleinen Gruppen zu je 3–4 Personen arbeiten)

AGE

15+

DAUER

180-210

Minuten (kann auf mehrere Einheiten aufgeteilt werden)

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

1. Aufwärmrunde (15 Minuten)

  • Kurze Vorstellungsrunde: Jeder Teilnehmende nennt ihren Namen (falls nötig) und ein Wort, das für sie „Gemeinschaft“ oder „Zusammenleben“ bedeutet.
  • Erkläre kurz, was Stop-Motion ist: z. B. „Stop-Motion ist eine Methode, ein Video zu erstellen, indem man viele Fotos von Objekten oder Zeichnungen macht und diese dann schnell nacheinander abspielt, sodass es so aussieht, als würden sie sich bewegen.“
  • Zeige kurze Beispiele für Stop-Motion-Filme (z. B. LEGO- oder Papieranimationen), um die Teilnehmenden zu inspirieren. Auf YouTube findest du viele Beispiele.
  • Betone, dass die Teilnehmenden LEGO, Bausteine, Figuren oder einfache Papierzeichnungen verwenden können, um ihre eigenen Animationen zu erstellen.

2. Entwicklung der Geschichte in kleinen Gruppen (60 Minuten)

  • In Gruppen von 3–4 Personen entwickeln die Teilnehmenden gemeinsam eine kurze Geschichte zu einem gewählten Thema, das alles sein kann, was mit „Gemeinschaft“ zu tun hat.
  • Sie skizzieren die wichtigsten Szenen auf einer Storyboard-Vorlage (3–5 Schlüsselszenen reichen aus).
  • Legt die benötigten Figuren (Objekte), Requisiten und Schauplätze fest.
  • Die Gruppen bauen die Kulissen und Figuren mit LEGO/Objekten auf.
  • Sie proben die Bewegungen der Figuren und testen die Kameraposition.

3. Stop-Motion-Dreharbeiten (40–50 Minuten)

  • Die Gruppen animieren und nehmen ihre Geschichten Szene für Szene auf.
  • Jede Teilnehmende übernimmt eine Rolle (Animieren, Fotografieren, Regie führen, Erzählen usw.).
  • Der*die Moderator*in leistet technische Unterstützung und achtet auf die Zeit.

4. Schnitt (45–60 Minuten)

  • Nach den Dreharbeiten sieht sich jede Gruppe ihre aufgenommenen Einzelbilder an und entscheidet, wie sie diese zu einem Kurzfilm zusammenfügen will.
  • Die Teilnehmenden können einfache Bearbeitungs-Apps (z. B. Stop Motion Studio, iMovie, CapCut) nutzen, um das Timing anzupassen, Übergänge, Titel oder Hintergrundmusik hinzuzufügen.
  • Ermutige sie, eine Erzählstimme oder Untertitel einzufügen, wenn sie die Botschaft sprachübergreifend verständlicher machen wollen.
  • Der*die Moderator*in unterstützt den Prozess.

5. Vorführung & Austausch (20–30 Minuten)

  • Die Gruppen präsentieren ihre fertigen Stop-Motion-Clips.
  • Erste Vorführung: Die Teilnehmenden schauen schweigend zu.
  • Zweite Vorführung: Die Filmemacher erklären, was sie ausdrücken wollten; die anderen teilen ihre Interpretationen mit.
  • Lade das Publikum anschließend ein, zu reagieren: Es kann erzählen, was die Geschichte für sie bedeutet hat, den Filmemachern Fragen stellen oder über Ähnlichkeiten und Unterschiede zu den eigenen Erfahrungen nachdenken.
  • Ermutige dazu, den Fokus eher auf Bedeutung und Gefühle als auf die technische Qualität zu legen.

6. Teilen über die Gruppe hinaus (optional)

  • Wenn sich die Teilnehmenden dabei wohlfühlen, lade sie ein, ihre fertigen Stop-Motion-Filme in sozialen Medien oder auf Community-Plattformen zu teilen.
  • Besprecht kurz, wie das öffentliche Teilen kreativer Arbeiten den Dialog fördern, das Bewusstsein schärfen und multikulturelle Perspektiven würdigen kann.

Nachbesprechung und Bewertung:

Fragen zur Reflexion:

  • Wie war es, gemeinsam eine Geschichte zu entwickeln?
  • Wie habt ihr euch über Rollen und Aufgaben geeinigt?
  • Gab es Momente, in denen unterschiedliche Perspektiven in Einklang gebracht werden mussten? Wie habt ihr das gelöst?
  • Was habt ihr aus den Perspektiven der anderen gelernt?

Abschluss:

  • Jeder Teilnehmende nennt ein Wort, das ihre Erfahrung beschreibt.

Moderationstipps:

  • Sorge dafür, dass jede*r Teilnehmende eine Rolle hat, auch wenn sie noch so klein ist.
  • Leg mehr Wert auf Inklusion und Zusammenarbeit als auf technische Perfektion.
  • Wenn es Meinungsverschiedenheiten über die Richtung der Geschichte gibt, betone, dass unterschiedliche Sichtweisen den fertigen Film bereichern können.
  • Ermutige die Teilnehmenden, Metaphern und Symbole mithilfe von Gegenständen einzusetzen – Stop-Motion ist eine spielerische Art, tiefere Bedeutungen auszudrücken.

Variationen und Anpassungen:

  • Der thematische Schwerpunkt kann an die Bedürfnisse der Gruppe angepasst werden, z. B. Umwelt, kulturelle Feste usw.
  • Der Workshop kann über mehrere Tage verteilt werden, um ein komplexeres Ergebnis zu erzielen.
  • Anstelle von LEGO können günstigere Materialien verwendet werden, wie z. B. buntes Papier, Karton oder Kleidung.
  • Alternativ können die Objekte durch Personen ersetzt werden, die verschiedene Rollen übernehmen.
  • Verwende größere Objekte oder vorgeschnittene Formen für Teilnehmende mit eingeschränkter Feinmotorik.
  • Weise den Teilnehmenden je nach ihren Stärken verschiedene Rollen zu, z. B. Regie führen, Farben auswählen, Ideen für die Geschichte vorschlagen oder Objekte bewegen, während jemand anderes die Kamera bedient.
  • Anstatt Objekte zu bewegen, können die Teilnehmenden Fotos, Zeichnungen, Ausschnitte oder Collagen verwenden, um eine Sequenz im Stop-Motion-Stil zu erstellen.
  • Teilnehmende, die sich zwar bewegen können, aber möglicherweise Schwierigkeiten mit kleinen Objekten haben, können Rollen als „lebende Objekte“ in der Animation selbst darstellen.

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